Unterwegs mit Stadtforscher Peter Moser (Teil II)
Shownotes
Peter Moser kennt den 15. Bezirk seit 40 Jahren: Als Stadtforscher, Architekt und Bewohner von Rudolfsheim-Fünfhaus. Im Spaziergang mit Anja Stegmaier erzählt der 80-Jährige, wie sich der Bezirk verändert hat, was das Leben für ihn hier ausmacht, und warum der Sparkassa-Platz so faszinierend ist.
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00:00:10: Hallo, ich bin Anja.
00:00:25: Ich bin Journalistin und wohne im Fünfzehnten.
00:00:28: Für L-Fünfzig treffe ich mich mit den verschiedensten Leuten in Bezirk und wir gehen ein Stück zusammen.
00:00:34: Hier wählen die Gäste die Orte aus und die Themen über die sie sprechen wollen egal ob Politiker, Unternehmerinnen, Schüler oder Künstlerinnen.
00:00:43: Gemeinsam erkunden wir das Leben – die Politik und die Menschen in Rudolfsheim V Haus.
00:00:49: Das letzte Mal waren wir mit Peter unterwegs!
00:00:52: Und heute geht es weiter!
00:00:54: Peter ist nicht nur Architekt- und Stadtforscher sondern er lebt schon mehr als vierzig Jahre im fünftzehnten.
00:00:59: Hör dir gerne die letzte Folge an und steig dann wieder hier ein Oder geh hier einfach mit uns weiter über die Sechshauser Straße zum Auer-Welsbachpark.
00:01:10: Die Winkelmannstraße, wie gesagt ist eine reine Verkehrshölle und ich habe ihn den glaubt das war.
00:01:19: Zum Einen war es dann da auch der von mir am meisten frequentierte Ort wenn er mit meinem Kugel in den Park gehen.
00:01:35: Und damals erinnern wir an eine Aktion der ständigen Kampf mit den Hundebesitzern und kleinen.
00:01:50: Heute sind die ganzen Grünanlagen alle ...
00:01:54: Ich würd sagen, es ist immer noch Thema.
00:01:56: Ja, aber man kann sich das heute nicht vorstellen wie ein Sohn jetzt über vierzig Jahre alt war.
00:02:04: Wahrscheinlich auch mit den Hundstrümmern?
00:02:07: Nur!
00:02:07: Und da bist du einfach auf der Verliererstraße gewesen mit dem Kleinen.
00:02:13: Jede Auseinandersetzung.
00:02:16: Also wenn man so in die Wiesen hineingegangen ist, hat man beständig müssen schauen, dass er nicht in den Hundeschressen tritt.
00:02:26: Und es waren etliche Gespräche, die keine waren, sondern es waren einfach Konfrontationen mit den Leuten, die ihre Hunde ausführen und wie gesagt keine Zonierung.
00:02:39: Es gab keine Hundezone, es gab auch keinen abgeteilten Kleinkinderspiel.
00:02:43: Alles was wir heute haben Auch die Möblierungen, die waren keine Möbblierung.
00:02:47: Das war ein Park oder was?
00:02:48: Das ist mein Park, das war eine Wiese und fertig unten sind halt auch meistens im oberen Teil gewesen.
00:02:56: Und irgendwann habe ich mal beim Witte in der Windzeile so einen Bündel, so wie Mikado-Stäbchen mit Fähnchen besorgt.
00:03:07: und da habe ich auf dieser Wiese, wo wir sonst immer gegangen sind bei jeder, wo er Hundströmmerl war, Da haben wir ein Fanschen hineingesteckt und dann haben wir gewartet.
00:03:16: Dann haben wir ihn gesagt, dass er mit den Hundebesitzern und Besitzerinnen.
00:03:20: So schaut es aus, das war ein temporäres Fahnenmeer.
00:03:24: Wahnsinn!
00:03:25: War der ganze Park voller Hundeschleizer.
00:03:30: Waren Sie einsichtig?
00:03:35: Nein.
00:03:36: Aber das erinnere mich noch sehr gut.
00:03:38: Das war eigentlich der einzige wirklich größere Freiraum.
00:03:43: Spielenverboten war in Schönbrunn sowieso, man konnte auch nicht mit dem Schlitten im Winter.
00:03:49: Das ist ja auch damals wahrscheinlich wie heute in den Gemeindebautenhöfen oft Ballspielen verboten,
00:03:56: Radfahren
00:03:56: verboten.
00:03:56: oder ist das neu?
00:03:57: Sowieso, jetzt war alles nicht.
00:03:59: Jetzt ist
00:04:00: es natürlich schon einfach... Also Kinder waren eigentlich in Wien nicht vorgesehen,
00:04:03: ne?
00:04:03: Ich glaube nicht, nein deswegen, die mussten alle zuwandern.
00:04:09: Ja dann können wir da ein paar Kinder aufgehen.
00:04:16: Ich glaube, es war in den Anfängern ... ... nirgendwann.
00:04:29: Hier kam dann auch schon mein zweiter Sohn auf der Welt.
00:04:33: Der hat aber woanders gewohnt.
00:04:36: Aber er war zum Teil bei mir gewohnten.
00:04:41: Und haben wir versucht, den Auer-Welsbachpark bis an die Häuserfront herangeführt wird, sodass die Winkelmannstraße autofrei wird.
00:04:58: Und die war dann unten drunter quasi?
00:05:01: Nein, dieses Projekt ist nie realisiert worden und ist auch gut so.
00:05:08: Ich habe hier damals schon Stadtforscherisch unterwegs und habe hier einen ganzen Reiner in den ganzen Häuserblöcken von der Marilverstraße bis hinunter zu.
00:05:19: Fixhauserstraße oder Weigelgasse, eine schriftliche Befragung und auch Intensivinterviews durchgeführt.
00:05:29: Ob der Interesse wäre den Park zu vergrößern und dem Park bis ans Haus heranzuführen?
00:05:36: Und hatte sehr viel positiv noch nah wer will.
00:05:41: Wäre eine Befreiung von der Verkehrshölle und hatten auch ein Verkehrsplanerbüro.
00:05:50: Die waren das freiwillig gemacht und haben uns aus Interesse gebeten.
00:05:56: Wir haben dann mitgeholfen, man musste den Verkehr dann etwas umorganisieren aber es ist relativ einfach gegangen.
00:06:01: Man fährt einfach außen herum wo keine Häuser sind also die spückte Hardikasse hinauf und dann drüben herum und da oben in der Marielverschnausse die damals noch eine Hauptverkehrsadertin Richtung Zentrum war statt hier durch.
00:06:15: Da oben ist nämlich auch eine Kirche in dieser Häuserfront integriert.
00:06:18: Das heißt, die Kirche hat mit den Kirchenvertretern dort auch gesprochen.
00:06:23: Wir hatten Bürgerinnenversammlungen in zwei Gasthäusern dort oben und wir hatten die Bezirksvertretung eingeladen.
00:06:31: Es war wirklich ein tolles Thema!
00:06:35: Und dann hatten wir eine Kundgebung auch organisiert.
00:06:42: Die Polizei hat, das war eine politische Veranstaltung.
00:06:45: Ich glaube die Grünen, die aus dem Bezirk waren, hatten das auch noch diese Bemühungen unterstützt und wir hatten dann quasi eine Straßensperre erwirkt um zu testen wie das geht, Aufmerksamkeit zu erregen.
00:07:09: Und da war dieser Stück von der Weigelgasse bis oben oder bis zur Marilverstraße, ist im oberen Eck vom Auer-Welsbachpark war von der Polizei abgesperrt und plötzlich war die ganze Straße ein riesiger zwar asphaltierter Spielplatz.
00:07:29: Also das war nicht nur eine politische Aktion sondern es war auch ein ganz wichtiges Interesse großes Anliegen auch mit irrsinnig viel Unterstützung in der Bevölkerung.
00:07:42: Die regierende SPÖ ist nicht einmal zu den Versammlungen gekommen.
00:07:46: Wir hatten Pläne vorbereitet, wir hatten alternative Routen gegeben, die haben gesagt Das geht nicht!
00:07:53: Weil die Autos müssen da fahren.
00:07:55: Ja, wir wissen das.
00:07:57: Ein paar Monate glaube ich war es später.
00:08:00: Also sie haben alles abgelehnt.
00:08:03: ein paar Monate später War in der Winkelmannstraße ist dann war die Notwendigkeit die geben die Infrastruktur die einbauten in der Straße zu erneuern und wurde die Winkelmannstraße für mehrere Monate gesperrt.
00:08:16: Und auf einmal ist es gegangen, sie hatten monatelang hier den Genuss der fehlenden Verkehrslerns.
00:08:27: Es geht alles!
00:08:28: Aber das war halt auch... Das ist etwas wenn man vielleicht die Frage stellt was ist gleich geblieben?
00:08:35: Was hat sich verändert?
00:08:36: Was ist wirklich neu?
00:08:37: Das ist bis heute noch so.
00:08:39: Wenn Wenn es nicht von der regierenden Partei, also von den Sozialdemokraten selbst kommt die Idee dann wird er mal abgelehnt.
00:08:50: Sie warten und vergehen oft Jahrzehnte und dann kommen sie selber drauf und propagieren das als ihre Nährding.
00:08:58: Es ist wirklich absurd wenn man denkt, dass erst vor zwei Jahren mit welchem Getöse man diese zwei Meter auf dem Reithoferpark In der Märzstraße haben sie unter Parkerweiterung und unter Klimafitness.
00:09:17: Da ist kaum ein Baum dazugekommen, da hat nur die Gesteig vorgezogen bis zu den Schönern.
00:09:21: Und das wurde dann plötzlich als Parkerweiternung in vierzig Jahre vorher.
00:09:27: was wirklich für hunderte Haushalte.
00:09:32: Wir haben Erschließungspläne ausgearbeitet.
00:09:34: Die hätten nichts an ihrer individuellen Zufahrtmöglichkeiten verloren Wenn nur der Durchzugsverkehr weg gewesen und der Park wäre wirklich an die Häuser, man könnte darüber träumen.
00:09:47: Da ist wahrscheinlich eine Scharnengärten mit Beschattungen und es ist ja südlich.
00:09:53: Man kann gar nicht daran denken.
00:09:54: Das gehört leider zu den Dingen, die immer geblieben sind.
00:09:59: Gibt's was im Bezirk?
00:10:02: Was du vermisst?
00:10:03: Was
00:10:03: irgendwie sich so verändert hat oder weg ist wo du sagst das geht mir richtig
00:10:08: ab.
00:10:10: Sich auch ein bisschen wiederholt immer dass so kleine Gaststätten und angenehme, kleine ruhige Treffpunkte verloren gehen.
00:10:22: Das hat in der Sechs-Hauserstraße wesentlich mehr Gäste gewesen sind alle weg.
00:10:26: ja das der Quell sich erhalten hat ist eine so wirkönnende da hineingehen also das es bitter solche Dinger verschwinden.
00:10:44: genauso mein Wett.
00:10:46: zum Schluss.
00:10:49: In unserem kleinen Sexhaus-Paziergang kommen wir dann hin, am Ende.
00:10:55: Da war oben in der Rosiner Gastas kann ich noch zeigen.
00:10:59: War auch so ein kleines Gastas.
00:11:00: da haben sich in meiner Studienzeit immer die studentischen Anarchisten getroffen.
00:11:10: Und das war heute in der Graangasse.
00:11:12: Das ist ein Obdachlosenheim von der Caritas.
00:11:17: Da sieht man übrigens, jetzt sind wir in der Sieben-Eichengasse.
00:11:20: Das sieht man hier die alte Remise und rechts.
00:11:24: Jetzt sind wir am oberen Ende von dieser Wohnhausanlage.
00:11:28: Das ging früher auch bis ganz hinunter zur Weigelgasse mit Gefällen.
00:11:33: Es geht ja hinunter zum Windfluss.
00:11:34: Wenn man die Ölweine durcht, das ist z.B.
00:11:45: auch ein Unterschied gegenüber anderen Stadtteilen in Wien.
00:11:53: Wir sind jetzt hier am Braun-Hirschen, alten Dorf.
00:11:59: Das war ein alter Katt of Tragemeine.
00:12:04: Hier hat die Stadt wie fast mustergültig versucht diese alte dicht gebaute menschenfeindliche, also das vonzeit und stadtigene feindliche Sichtbebauung mit den Engeln innenhöft zur Gründerzeit aufzubrechen.
00:12:24: was gemacht, indem sie sukzessive Grundstücke, Eck-Grundstücke aufgekauft haben und nicht wieder bebauen haben lassen.
00:12:34: Dadurch entstand hier – man sieht das hier beim Ölweglassen hinein schon – richtig so eine kleine grüne Achse.
00:12:42: Nicht dass es jetzt ein großer Park hat lang, sondern so eine Kette von Bäserparken.
00:12:48: Und da hat die Mannschaftsplanerin Liebe Lidschka und damals glaube ich war das Nacht mit ihrer Partnerin, mit Frau Kose oder Ursula Kose zusammen.
00:12:58: Wir haben versucht hier durchgängig bis zum Gürtel immer wieder dass man sich an einem Grün orientieren konnte.
00:13:10: Und die Voraussetzung war in den Siebzigerjahren aus der Stadt Wien Wir haben Boden angekaut und sie sind aber nicht bebaut.
00:13:19: Oder Sie haben auch Teile gründerzeitlicher, dichtester Verbauung aufgerissen und die Blockstruktur aufgelöst.
00:13:27: Hollergasse zum Beispiel ist ein ganz halber Häuserblock.
00:13:32: Da war kaputt und wurde neu gebaut.
00:13:37: Aber eben nicht gründers zeitlich sondern mit Vorgeärten und allem im Jugendzentrum drinnen.
00:13:43: Also da sind... Das sind so kleinweise und dafür ist der braun herrschengrund eine wirklich wunderbare Ausnahme, als wenn noch eine aktive Bodenpolitik im Sinne der Bedürfnisse der Wohnbevölkerung betrieben hat.
00:13:58: Das macht sich heute schon lange nicht.
00:14:04: Wir kommen jetzt wieder bald zur Rheindorfgasse zurück.
00:14:11: Es ist natürlich die Stadt, man muss es wollen!
00:14:16: Wenn man will das hier Das Grünraum und Freiraumdefizit reduziert nicht, wenn man das will.
00:14:22: Da muss man auch umsetzen, Geld in die Hand nehmen und das Grundstück kaufen und sagen okay.
00:14:27: Ist
00:14:28: das neue
00:14:29: Gestalt dieser Hansrottpark?
00:14:31: Ja, da sind lauter so kleine Einsprengseln, die halt nur dadurch entstanden sind, dass nicht mehr bebaut worden ist, obwohl früher die Bauflucht da war.
00:14:43: Und da gibt es jetzt die Tatlergasse, glaube ich
00:14:49: ... Ja, da haben sie eigentlich die
00:14:53: Dattler Park.
00:14:57: Das ist eher ein schönes Beispiel, wo endlich auch eine Kernung gelungen ist im Dattlar-Park und da ist auch die Randbebauung nicht so weit vorgezogen worden.
00:15:08: Dadurch hat man...
00:15:09: Aber der Grimmgasse,
00:15:10: Öweingasse?
00:15:11: Genau, also da hat man das.
00:15:14: Und lauter so.
00:15:16: es sind keine Aufsehen erregenden Dinge, aber wenn man sie im Zusammenhang sieht und weiß wie viel Mühe es kostet damit so was überhaupt entsteht.
00:15:29: Und doch qualitativ so, wenn man's durchzieht... Das
00:15:37: macht schon etwas für das Klima sicherlich
00:15:38: auch.
00:15:39: Ja total!
00:15:39: Heute ist die Aufmerksamkeit auf diese Sachen sehr viel größer als damals in den Siebzigerjahren wo man gesagt hat wir brauchen Freiraum, unsere Kinder müssen sich bewegen können.
00:15:52: Das steht ja eh alles in der x-ten Auflage des Stadtentwicklungsplans.
00:16:01: Jetzt sind wir wieder in der Rheindorfgasse.
00:16:05: Die ist für mich schon ein Symbol also quasi ein Prototyp was wie sich dieser Stadtteil von Wien ständig auf und ab bewegt.
00:16:17: Also hier ist nie Kahlschlag betrieben worden, das sind alte Sachen.
00:16:26: Ich finde man merkt schon immer noch dieses dörfliche diese Gasse mit diesem Platz vor der Kirche und dem Wirtshaus.
00:16:31: Das ist genau der Unterschied zur Oberhalb, zum neuen Fünfhausen Neurodorf sein mit den Rastervierteln.
00:16:39: Es ist halt hier nie das große Kapital eingebrochen mit Ausnahme von dem Teil, den wir jetzt ausgelassen haben nämlich ganz unten am Wienfluss, wo die ganzen alten Kleingewerbe und Handwerker Betriebe und Low-Budget wohnen an Lagen für die Tagelöner.
00:17:01: Also aus dieser Zeit sind natürlich alle verfallen.
00:17:04: Nur dort unten ist sehr spät erst investiert worden.
00:17:10: Da hast du diese Bürozentren und die Ulmannstraße Hotel.
00:17:17: Ja, die haben im großen Stil den Stadtumbau dort unten betrieben.
00:17:24: Da waren ja Gestätten, da war ein Jungarbeiterwohnheim dort oder für ledige Mütter und das waren alle so kleine zeitlich limitierte Funktionen in diesem Stadtteil aus dieser Gewerbephase vom siebzehnten, achtzehntem und neunzehnte Jahrhundert das abgelöst haben.
00:17:52: Es gab nie so was wie einen radikalen Kahlschlag in diesem Teil.
00:17:57: Ja.
00:17:58: Und drum sieht man hier... es ist keine Liebliche gegen's!
00:18:03: Es ist aber total... Was du siehst...
00:18:07: Gewissenscham
00:18:07: hat schon die Reimerskasse.
00:18:09: Du siehst Geschichte?
00:18:11: Man kann die Straßen als er sei wie ein Geschichtsbuch lesen, weil es überall noch immer was da ist.
00:18:16: Nichts aufregend und keine großen Parks oder Schlösser oder wo sie sich wie in der Jodostadt oder auch drüben in der oberen Liede, wo plötzlich irgendwelche Adeligen sich halt ihre Paläse hineingestellt haben.
00:18:31: nicht nur Belvedere von Herrn Prinzen.
00:18:40: Das macht macht es sehr lebendig.
00:18:42: Und die Erdgeschosszone trotz aller Bemühungen von dieser Rheindorf-Kaufmannschaftsgemeinschaft, ja?
00:18:49: Schau dir das an!
00:18:51: Tod, alles gerade, komm und jahrelang schon... ...die Erdgeschoßbereiche.
00:18:58: Es versuchen halt immer wieder.
00:18:59: für mich so eine Gasse der obernen Glücksritter der Jungs mit Startups, mit minimalem Milimalem Menschencapital in Westman.
00:19:16: Wenn Sie sich fünf Jahre überleben, ist alles beieinander und dann kommen die Nächsten und versuchen ihr Glück.
00:19:35: Es ist halt da noch das die Grenzkasse, die einzige Achse zur Überquerung der Westbahn-Trasse ist.
00:19:48: Das Hauptverkehr sollte.
00:19:51: Es gibt natürlich diese Fußgängerbrücke,
00:19:53: aber die ist auch ein Fahrrad nicht
00:19:57: zu schaffen.
00:19:57: Mein Fahrrad geht gar nicht über Kinderwegen jetzt auch nicht.
00:20:01: Das sind diese steile Treppe in den Aufgang.
00:20:07: Auch da war im Bezirk vor wirklichen Jahren längst ein Plan das also zu verbessern entweder mit Rampe oder Lift.
00:20:16: alles wieder eingeschlafen.
00:20:22: Jetzt haben wir es bald!
00:20:23: Ja, jetzt kommen wir zur Schmelzbrücke.
00:20:30: Sollen wir mal da weiter?
00:20:32: Da rüber.
00:20:34: Das ist Bursch!
00:20:38: Und das ist auch ein Ort Teil der mir in meinem Leben hier im Bezirk jahrelang im Fokus war.
00:20:56: Wie wohnst du auf der drübe auf den nördlichen... Ah immer noch her.
00:21:01: Ich wohne auf dieser Seite.
00:21:03: Hier die Situation für Radfahrende in diesem Nadelöhr zu verbessern.
00:21:13: Da stößt man auf eine autofahrenden Betonmauer in der Sozialdemokratie, es ist nicht zu machen.
00:21:21: Was kann das?
00:21:22: Ich war bei der lokalen Agenda aber bin mich engagiert alles.
00:21:27: Die MA-Aufregung mit ihrem Abteilungsleiter blockiert jeden Versuch hier etwas zu ändern und das nicht erst seit kurzem.
00:21:36: Aber das hat eher mit der Stadt zu tun,
00:21:37: nicht mehr im Bezirk oder?
00:21:38: Nein natürlich nicht.
00:21:39: aber wenn der Bezirkszeit was will und engagiert und sich dafür engagieren würde steigen die Chancen schon.
00:21:47: wir sind dieselbe Partei Und jetzt haben sie es auch nachts nach zwanzig dreißig wo ich sage Die Brücke muss eh saniert werden.
00:21:54: Ja.
00:21:55: Zwo tausend fünf Das sind jetzt über zwanzige Jahre her.
00:21:59: gab's eine lokale Agenda von der EU gefördert von der Stadt gefördert.
00:22:03: War das schon ein Fokus auf die Probleme dieses Nadelöhrs?
00:22:09: Der G-Stag ist eh so
00:22:10: breit.
00:22:11: Sie haben alle Vorschläge abgelenkt, dass man sagt okay teilen machen wir die eine Seite für Busgehende und andere für Radfahren.
00:22:24: Alle ausreden alles was sie nur an Vorwänden in dem Mond war nichts zu machen also hier blockiert.
00:22:34: Es gibt zwei Varianten, die einen fahren auf der Fahrbahn und fahren eher am rechten Land.
00:22:41: Die halten kein Auto auf.
00:22:43: Die anderen haben Angst und irritieren die Fußgeher und Kinderwagen und alten Leute am T-Streich.
00:22:50: Wobei ihr nicht so viel Loses endet
00:22:51: gesagt
00:22:52: habt.
00:22:52: Das ist die einzige Übergang, das ist die Schule aber es ist extrem frustrierend dass da überall, die schieben und schieben, schieben blockieren das
00:23:05: alles.
00:23:07: Und die Brücke hast du dir ausgesucht?
00:23:11: Weil jetzt kommen wir wirklich in meine aktuelle beziehungspolitische Gegend.
00:23:16: war, weil ich den wunderbaren Blick auf den Westbahnpark bin potenziell ja genau um das geht's.
00:23:28: Die Bahn hat das schon seit fancy Jahren, braucht den nicht mehr.
00:23:31: Die Gleise mit dem Bau des Hauptbahnhofs, die Verlagerung gewisser Funktionen sind weg.
00:23:37: Wenn jetzt hier der Stadtarbeiterung im Sinne der Stadtbarnung passiert dann wird da die Relation zwischen Bewohnerinnenhaushalten und Freiraum noch schlechter ohne dass ein neuer Freiraumen entsteht Weil die Vorstellungen von der ÖBB sind dass sie hier mindestens neunhundert Wohnungen reinknallen wollen.
00:24:00: Es ist keine Garantie da, dass das Defizit an Freiraum und Grünraum abgebaut wird – nur Versprechungen.
00:24:10: Das ist jetzt auch ein aktueller Kampf vom öffentlichen Raum im Fünfzehnten bezirkt.
00:24:19: Da hier auch, also da kommen sicher an die Hundertfünfzig Wohnungen in einen Detto.
00:24:26: Das wird sicher ein Hochhaus.
00:24:29: Dann dauert es laut, wenn's nach den Plänen der Stadt geht.
00:24:32: Ebenfalls... Was ist dahin?
00:24:35: Die Anzahl an Wohnungen.
00:24:39: Widersprechen Ihren eigenen Prinzipien vom Stadtentwicklungsplan von einer Relation zwischen Wohnraum und zugehörigen Freiraum wird gehen an Ihren eigenem Prinzipien auch vorbei.
00:24:52: Das ist sehr mühsam!
00:24:54: Und dieser Stadtentwickelungsplan das ist aber quasi ein.
00:24:58: Das ist ja nichts, was einen rechtlich verpflichtet oder bindet.
00:25:01: Nein,
00:25:02: nein ...
00:25:02: Da kann nur die Öffentlichkeit sagen, ihr habt hier was anderes gesagt?
00:25:05: Aber es gibt keine
00:25:07: Verantwortung.
00:25:08: Es gibt kein ... Nein, das ist nicht so wie ein Gesetz!
00:25:14: Man kann dort alles schön hineinschreiben.
00:25:17: Die ist auch mit sehr viel Beruhigungsbilden versehen und sicher auch schön.
00:25:25: Ich vergleiche diese Böschung immer ... Wenn das wirklich komplett autofrei gemacht würde, jetzt ist es ein Feldplatz im Fahrstuhlpakt.
00:25:41: Vielleicht gibt's auch noch ein paar alte Lagerraumnutzer aus uralten Zeiten wo die ÖBB hier noch die Güterverkehr hatte.
00:25:53: Das ist ja schon alles über dreißigvierzig Jahre her längst abgesiedelt worden.
00:26:01: Es ist natürlich nicht ein toller Park wie schon in Brunn.
00:26:05: Aber ich stelle mir vor, wenn das so gemacht würde ohne viel aufwand einfach zu belasten aber den grünen Streifen bis zu den Gleisen macht dann hat es eine Qualität ähnlich wie die Kehlandschaft am Donaukanal.
00:26:23: Die sind auch ganz schmal Und ich bin sehr oft jetzt im neunten Bezirk oder Friedensbrücker-Rossauer-Lände, was das für eine obane Qualität hat.
00:26:34: Nur weil dort eben kein Verkehr ist und sind auch nur schmale Grünstreifen der Radwirt geführt die Fußgeher haben einen eigenen Bereich.
00:26:43: es ist grönes gibt Schatten es gibt Bänke und ist total genutzt ja total von der Bevölkerung angenommen.
00:26:53: man muss den Wenn in der Felberstraße den Zaun aufmachen, dann muss an der Böschung ein paar Handzugänge... Also man muss das öffentlich zugänglich machen.
00:27:03: Der Eigentümer ist die ÖWB immer.
00:27:13: Die ist zu hundert Prozent Republik und die Stadt Wien ist auch öffentliche Hand.
00:27:20: also es liegt schon dort oben.
00:27:24: Und wieder mal den politischen Willen und Koalitionsabhandlungen.
00:27:33: Hier endet nun die Runde mit Peter!
00:27:36: Wenn du in Zukunft keine Reportagen, Interviews, Kommentare und Podcasts aus- und über den Fifzehnten verpassen willst dann schau auf elffünfzig.jetzt.
00:27:46: Da kannst du alles nachlesen und nachhören und dich für unseren Newsletter anmelden.
00:27:51: Bis zum nächsten Mal.
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