Unterwegs mit Buchhändlerin Romana Ledl (Buchcafé Melange)

Shownotes

Unterwegs mit Menschen im 15. Bezirk. Ob Politiker, Unternehmerin, Schüler oder Eisverkäuferin: Wir ergründen Rudolfsheim-Fünhuas mit den Menschen, die hier wohnen und arbeiten. Wir starten unsere Spaziergänge mit Romana Ledl, Inhaberin des Buchcafés Melange auf der Äußeren Mariahilfer Straße. Romana lebt ihren Traum als Buchhändlerin im 15. Bezirk. Heuer wurde ihr Buchgeschäft zur "Buchhandlung des Jahres" gekürt.

Wie ist sie in den 15. Bezirk gekommen?
Wie schwierig ist es hier, ein mehrsprachiges Buchgeschäft zu führen? Wie hat sich Rudolfsheim-Fünfhaus aus ihrer Sicht verändert?

Buchcafe Melange

1150 - Der Newsletter

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00:00:10:

00:00:24: Hallo, ich bin Anja.

00:00:25: Ich bin Journalistin

00:00:26: und wohne im Fünfzehnten.

00:00:28: Für

00:00:29: L-Fünfzig treffe ich mich mit den verschiedensten Leuten in Bezirk und wir gehen ein Stück zusammen.

00:00:35: Hier wählen die Gäste die Orte aus und die Themen über die sie sprechen wollen Egal ob Politiker, Unternehmerin,

00:00:42: Schüler oder

00:00:42: Künstlerin.

00:00:43: Gemeinsam erkunden wir das Leben – die Politik und die Menschen in Rudolfsheim-Fünfhaus!

00:00:49: Heute gehe ich eine Runde mit Romana & Schnecki.

00:00:54: Romana

00:00:54: ledelt für das Buchcafé Mélange auf der äußeren Maria Hilferstraße und Schneckie ist ihr

00:01:07: Undi.

00:01:25: Weil wir gehen jetzt, wenn man in den Orwells-Bachbackeln geht ich immer zuerst die große Runde drum rum.

00:01:30: Also quasi die Wiese im Lang und da ist ja noch Leinenzone und dann kommt er an die lange Leine weil das ist angenehmer.

00:01:43: Das ist ja auch angenehm für die Leute, die Hundeengstchen haben oder sonstige es sich will damit.

00:01:49: Für mich ist keine Mühe und es trägt so gut Nachbarschaft.

00:01:56: Passt jetzt zum Thema eigentlich.

00:01:58: Ja, so da haben wir alles.

00:02:08: Hundes sagt, dass ein Hunde lecker ist und den Hund!

00:02:18: Also ich hab' in der Rhein-Dorfgasse, das Booker für Milange eröffnet.

00:02:26: Da war auch vorher keine Buchhandlung, das war Leerstand, klassisch... ...da war ich in einer Rheindorfgase bis September letzten Jahres und da sind wir dann jetzt rauf.

00:02:36: auf die äußere Marilva Straße gezogen.

00:02:39: Ja,

00:02:41: und wieso

00:02:43: hast du dir

00:02:44: den Fünfzehnten

00:02:45: dafür ausgesucht?

00:02:46: Was waren so die Gründe?

00:02:47: Na ja also zum einen wie gesagt ich habe sehr lange im Fünfzenten gewohnt und ich liebe den Fünftenbezirk.

00:02:53: Das ist jetzt wirklich keine gesponserte Aussage aber weil ich eben hier so lang wohnt hab den Fifzehnte einfach sehr schätzen und lieben gelernt.

00:03:05: Wie das Thema Selbstständigkeit bei mir quasi mal das erste Mal aufkommen ist, habe ich ja die Idee schon gehabt, dass es immer eine Buchhandlung sein soll.

00:03:16: Wo es nicht nur deutschsprachige Bücher gibt sondern eben auch die Fremdsprachen, die in Wien faktisch am meisten gesprochen werden neben Deutsch und das sind halt also die Sprachen des ehemaligen Jugoslawiens BKS oder PKMS wie man sie jetzt sagt, rosnisch, schroatisch, makronisch, serbisch und türkisch, weil zweite wichtige Sprache.

00:03:39: Und ich habe damals dann halt geschaut, na ja wo wär's denn am gescheitesten mit dem Konzept eine Buchhandlung zu haben?

00:03:46: Und da war der Fünfzehnte schon für mich recht weit oben.

00:03:48: erstens, weil ich ihn gern mag, zweitens weil es von der Bevölkerungsstruktur auch gut passt.

00:03:56: Ich hab mir dann bei der Location Suche ein bisschen Unterstützung geholt.

00:04:04: Also ich hab, man kann beim Gründerservice von der Wirtschaftskammer sicher verschiedene Lagen auch ein bisschen auswerten lassen.

00:04:12: Auch schauen wo ist die nächste Buchhandlung in der Nähe?

00:04:16: Wie viel Kindergärten wie viele Schulen gibt's und so weiter... Und so hat sich dieses Viertel dann eigentlich für mich das auch mein persönliches Wunschviertel war, dann auch herauskristallisiert.

00:04:27: Genau!

00:04:28: Okay das heißt es sind jetzt zehn Jahre, Das

00:04:31: ist schon eine staatliche

00:04:34: Zeit.

00:04:35: Ist das Konzept aufgegangen?

00:04:36: Ja, ich würde schon

00:04:37: sagen...

00:04:38: Doch doch!

00:04:39: Es ist irgendwie lustig weil man ist gefühlt auch nach zehn Jahren immer noch im Werten.

00:04:46: Gerade wenn man selbstständig ist gibt es ja nie einen Punkt wo man sagt jetzt hat man's geschafft oder so.

00:04:51: Jetzt ist alles in trockernen Tüchern auch wenns gut läuft.

00:04:55: Also

00:04:56: verändert sich ständig

00:04:57: immer was.

00:04:57: Es ändert sich immer was Und kaum ist einmal eine Baustelle fertig, kommt die nächste und damit meine ich jetzt nicht nur die äußere Marilfa-Straße.

00:05:07: Weil da freue ich mich echt schon wenn das dann umgestaltet ist weil uns das ja dann auch positiv betrifft.

00:05:15: aber ich würde sagen ich mein zehn Jahre heißt ich habe es auch zehn jahre geschafft und wir sind eben heuer auch noch zur Buchhandlung des Jahres geworden.

00:05:28: Ja also Das wird einmal im Jahr an fünf Buchhandlungen in ganz Österreich vergeben, können sich mit Prinzip alle bewerben und eine Schöri entscheidet dann wer zu diesen fünf besten Buchhandungen des Jahres gehört.

00:05:43: Und es sind zwei in Wien heuer und in den Bundesländern noch treibt.

00:05:49: Und das ist halt natürlich voll super weil das einerseits so ein bisschen eine externe Bestätigung der eigenen Arbeit Also dass auch andere sagen, dass es gut war ist was man macht und insofern würde ich sagen das Konzept ist aufgegangen.

00:06:07: Nicht zuletzt dank dieses Buchhandlungspreises sondern einfach auch zehn Jahre ist auch in der Selbstständigkeit im Einzelhandel finde ich schon richtig super.

00:06:15: aber Ich kann selber immer noch nicht glauben Es ist jetzt nicht so, dass ich mir denke wow geil Jetzt habe ich's geschafft um den Kopf auf die Schulter.

00:06:21: Sondern es ist sens... Dann geht ein Tag gut dann ist der nächste.

00:06:23: da kommest denk muss ich Wie soll das weitergehen?

00:06:26: Dann läuft es wieder gut.

00:06:27: Es ist immer so ein Hinblick.

00:06:31: Gab's auch mal eine Zeit in den zehn Jahren, wo es sehr schwierig war oder wo du gedacht hast, ich glaube, ich lass

00:06:38: das... Ja, immer wieder!

00:06:41: Wie hast du das dann da durchgeschafft?

00:06:45: Na ja ... Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie man das jetzt schafft.

00:06:55: Ich kann es eben nur so ein bisschen bei mir sagen und ich finde das Motto von diesen Wolf-Has-Krimis Eids ist schon wieder was passiert.

00:07:01: Das passt ja in den Buchhandel auch immer und auch im Handel allgemein weil seit ich da bin habe ich auch viele andere Geschäfte kommen und gehen gesehen und kommen und sehen und dass hat auch viele Gründe gehabt.

00:07:18: also was sicher Eine extrem schwierige Zeit war natürlich die Pandemie.

00:07:26: Für mich aber anders als für andere Geschäfte, weil ich konnte ja weiterarbeiten.

00:07:31: Die Leute haben weiter Bücher bestellt.

00:07:34: Es waren zwar die Lieferzeiten sehr viel länger was in der Kommunikation urschwierig war wie viele einfach nicht verstanden warum jetzt auf einmal ein Buch das normalerweise in zwei drei Tagen da ist und in zwei Wochen nicht da ist.

00:07:45: Aber wir konnten weiter arbeiten Wir konnten liefern Wir hatten diese kontaktfreie Abhol- und quasi Übergabemöglichkeit.

00:07:56: Das heißt, mir oder dem Booker für Melanges ist es vergleichsweise gut gegangen und vergleicht jetzt zu anderen Hamburgs.

00:08:05: Und das war halt einfach anstrengend weil es war gefühlt – und wahrscheinlich nicht nur gefühlede.

00:08:10: alle zwei drei Wochen gab es irgendeine neue Regel komplettes Betretungsverbot, eine Person pro zwanzig Quadratmeter, zwei Personen pro Zwanzig-Quadratmeter Maskenpflicht.

00:08:22: Kranke Leute die noch ihre Bücher abholen kommen, Leute mit kranken Kindern kommen... Also es war auf der einen Seite gut was zu tun, auf der anderen Seite musste man halt wirklich viel aushalten und durchhalten ohne Perspektive also ohne dass man weiß jetzt irgendwann wird's besser.

00:08:44: Aber ich habe mir die ganze Zeit gesagt, das ist alles kein Problem.

00:08:47: Ich hab zu arbeiten... Hallo!

00:08:51: Die lieben Kundinnen und Kunden unterstützen mich.

00:08:53: Ich bin gesessen im geschlossenen Geschäft.

00:08:57: Und da sind Leute vorbeikommen haben wir so Kampf fürs Durchhalt gefasst durch die Auslage gezeigt.

00:09:02: Es war urnett also es waren voll viele schöne Zeiten dabei aber es waren auch Zeit wo immer dachte ein paar nächste Woche Wer weiß, ob ich noch aufsperren kann, wo wir was zu tun haben.

00:09:12: Das war anstrengend und danach hat ja eigentlich schon die Ukraine-Krise begonnen und dann war es halt wirklich schwierig.

00:09:20: im gesamten Handel spürbare Umsatzeinflüsse hat mich genauso gebraucht.

00:09:26: Und da kannst du halt auch nichts machen!

00:09:29: Wenn die Leute nicht wissen, kann ich mal meine Jahresabrechnung vom Heizungszahlen, dann halte ich mich vielleicht ein bisschen zurück, kaufe ich den Kind jetzt nicht drei Bücher sondern eins, und das vielleicht zählt dann auch.

00:09:43: Und da kannst du nicht viel machen!

00:09:44: Du kannst nur abwarten und hoffen dass sich das beruhigt.

00:09:48: Aber warten?

00:09:49: Ja, warten wir doch.

00:09:53: Also ich würde mal sagen so... ...zweiundzwanzig bis vierundzwantzig war schon eine wirklich durchaus andauernde Durststrecke.

00:10:07: Und würdest du sagen ihr habt euch jetzt erholt?

00:10:11: Also derzeit läuft es gut, würde ich sagen.

00:10:14: Und gut!

00:10:15: Das muss man jetzt auch sagen... Wenn ich jetzt im Schul bin und erzählen was ich mache und die Kinder sagen dann immer Bist du eisch?

00:10:24: Dann denke ich mal Ich bin nicht reich in dem Sinn.

00:10:27: also wenn jetzt jemand angestellt Vollzeitarbeiter oder soviel arbeiten würde wie ich würde die Person sehr viel mehr Geld verdienen.

00:10:34: aber es läuft insofern gut als das Konzept uktürmiert.

00:10:40: Wir haben ja mit der größeren Location auch so einen hohen Teil, weil mir die ganze Location einfach nicht so groß ist und wir haben das auch so vereinbart dass ich ein bisschen untervermieten darf.

00:10:52: Und da sind im Arbeitsplätze auch für Leute, die so ein bisschen in meiner Branche oder in dem Umfeld sind also eine Artorin, eine literarische Übersetzerin usw.

00:11:02: Das passt auch menschlich gut und automatisch und das funktioniert auch gut.

00:11:10: Also es geht, das

00:11:11: Konzept geht auf.

00:11:12: Jetzt warten wir mal ab wie die Maru ausschaut und dann schauen wir, wie's weitergeht.

00:11:16: Aber im Grunde läufts gut!

00:11:19: Und du sagst öfter wir?

00:11:20: Ist das

00:11:21: eine One-Woman Show oder...?

00:11:23: Es ist eine One Woman Show was die Inhaberschaft betrifft.

00:11:27: ich habe aber eine Mitarbeiterin Heilzeit und auch noch eine Zweispringerinnen falls wir beide ausfallen sollten dass halt einfach auch jemand anderer weiß, wie der Hase läuft oder bei Veranstaltungen zum Beispiel.

00:11:44: Und ich sage deswegen gerne wir, weil es mir auch besser tut das auch immer als ein Wir zu sehen und nicht nur ich, wenn mich heißt auch allein Ich ist nicht nur der

00:11:56: Chef von allem.

00:11:58: Wir sind

00:11:58: jetzt im Auer-Welsbach-Park mit Schnecki.

00:12:01: Ja da ist sie wieder da, schau da haben wir jetzt einen Hund ohne Neu.

00:12:08: Wir gehen da weiter

00:12:10: und man weiß nicht wohin

00:12:11: gehört.

00:12:12: Und los!

00:12:15: Da haben wir gleich ein Paradebeispiel für wie wichtig das ist, dass man hier eine schöne Leine dabei hat.

00:12:24: Wo ist der?

00:12:27: Und los ja genau.

00:12:30: Und eben mittags gibt es neben Lieferunde die ich da auch immer reinweg

00:12:37: Also du lieferst deine Bücher

00:12:39: auch aus?

00:12:39: Wir liefern, also ich liefere auch immer wieder mal aus.

00:12:43: Oder wenn ich zu posten muss oder so, dann machen wir das in der Mittagspause und die Mittagsause ist auch wichtig damit ich mit dem Hund spazieren gehen kann und der Hundelspaziergang ist für mich sehr wichtig.

00:12:56: Das war auch ein bisschen ein Lernen dass dieses extrem viel arbeiten und lange Arbeitsdare und oft sehr viel Druck haben beim Arbeiten Es ist wichtig Pause zu machen.

00:13:09: Und bei mir, ich erhol mich einfach durchs Spazieren gehen.

00:13:13: Deswegen haben wir die Mittagspause und... Ich habe eh mal gesagt falls irgendwie sich meine Kundinnen und Kunden beschweren sollten dass ihnen die Mittagspause irgendwas im Weg steht dann kann man es auch einmal ändern.

00:13:27: aber wir hatten jetzt vor zwei drei Wochen eine Umfrage gemacht Grundsätzlich um auch so ein bisschen unsere Services abzufragen, ob es irgendwas gibt was die Leute sich noch wünschen würden.

00:13:37: Ob die Öffnungszeiten passen?

00:13:39: Was auch immer und das hat alles gut gepasst.

00:13:43: Ein Wunschwander dass wir am Samstag vielleicht ein bissel länger offen haben weil dann mal derzeit nur bis zwei offen.

00:13:50: aber das können wir auf jeden Fall so ab Herbst überlegen, dass man da einfach ein bisschen länger

00:13:54: offen machen.

00:13:54: Das heißt du hast halt zur Pause ist das Geschäft zu weil

00:13:58: du heute rein drin

00:13:59: stehst.

00:13:59: Genau genau

00:14:02: Der Aar-Welsbachpark ist für dich regelmäßig wichtig, für diesen Mittagsspaziergang.

00:14:09: Und ich meine sonst gibt es ja nicht wirklich

00:14:10: große Grünfläche, muss man sagen?

00:14:12: Mit Hund geht's schön wohl natürlich nicht!

00:14:14: Nein mit Hund gehts schön wohl nicht.

00:14:16: Wir haben auch ein bisschen zu weit weil jetzt in der Stunde Mittagspause wenn wir da eben noch zur Post gehen einen Packer wo hinbringt dann muss das am Weg sein und der Aar Welsbach Park ist da halt super gut geeignet weil auch groß genug ist.

00:14:33: Also ich finde, das ist halt echt angenehm.

00:14:36: Dass man eigentlich viel Platz hat und dass für jeden ein bisschen ein Platz ist.

00:14:40: Und wie gesagt immer kann dann quasi mit der Leine gehe ich halt da so über die Wiese so eine... Ich nenne das immer die entspannte Schluffelrunde bevor wir dann in die Hundezone kommen.

00:14:50: Ist ganz gut wenn der Hund schon etwas erlebt

00:14:53: hat.

00:14:55: Und weil du gesagt hast Du hast den fünften Bezirk Schätzen gelernt.

00:15:00: was schätzt Du denn?

00:15:01: Was macht Ihnen so besonders?

00:15:03: oder was schätzt du denn da?

00:15:06: Also, was ich im Fünfzehnten extrem gerne mag ist dass es wirklich ein lebendiger Bezirk ist.

00:15:13: Auch wenn der Fifzehntebezirk vielleicht früher einen nicht zu guten Ruf hatte... Ich habe mich im Fifzehnem immer wohlgefühlt und ich war... also ich überlege jetzt gerade wie lange ich schon hier unterwegs bin.

00:15:26: Also sicher dreißig Jahre!

00:15:28: Ja das kommt hin Weil gute Freunde von mir lange in der Tornagasse gewohnt haben.

00:15:33: In zwei, drei Wohnungen.

00:15:35: Das heißt ich bin so wirklich seit ich junge Erwachsene bin eigentlich immer hier regelmäßig gewesen.

00:15:41: und wenn man dann abends zum Westbahnhof gegangen ist zu Fuß heim oder sonstiges... Es ist halt immer was los!

00:15:49: Und deswegen habe ich mich ja auch immer sicher gefühlt.

00:15:51: Ja?

00:15:52: Auch wenn es vielleicht irgendwelche lustigen Kneipen oder Lustigen Leute gibt die sind eh miteinander beschäftigt.

00:15:57: Also ich habe mich in der Zeit, wo ich in anderen Bezirken gewohnt hab oft ein bisschen unsicherer gefühlt weil es halt einfach leer ist.

00:16:02: Weil kein Leben auf der Straße ist und ich finde bei uns ist einfach immer was los.

00:16:07: also ich habe noch nie erlebt dass da niemand passieren geht.

00:16:10: unterwegs ist das alles zu hätte.

00:16:13: also das mag ich am fünften notar gern.

00:16:15: Ich mag die Mischung gerne weil man hat hier Leute die schon keine Ahnung in der wievielten Generation leben.

00:16:23: Man hat viele junge leute weil die mitten teilweise noch leistbar sind herziehen, also Studentinnen und Studenten.

00:16:34: Es gibt ganz viele Leute, die so im Kunst- und Kulturbereich arbeiten.

00:16:39: Es ist eigentlich wirklich eine nette Mischung von alt und neu!

00:16:45: Es gibt viele Leute aus ganz vielen verschiedenen Ländern – das ist ja auch das was ich jetzt vom Meersprachensortiment mir ja auch so ausgesucht habe.

00:16:54: Ich bin selber Meine Mutter kommt ja aus dem ehemaligen Junkoslawien.

00:16:59: Ich bin aber in Wind geboren und aufgewachsen, mag diese verschiedenen kulturellen Einflüsse, die hier wirklich so ein bisschen ideal gut, also für mich gefüllt, gut nebeneinander und miteinander leben.

00:17:17: Das finde ich schon sehr angenehm.

00:17:23: Jetzt

00:17:24: hört man immer wieder... Also

00:17:26: Bücher

00:17:27: werden ja ständig

00:17:27: totgesprochen, tot geredet.

00:17:32: Aber du weißt dir wie man sagt Schneck!

00:17:35: Du keine Kind... Hi!

00:17:37: Das Schlafen die Kinder schaut gut aus, das wird angewedelt sehr gut.

00:17:41: Komm her.

00:17:43: Und dann vielleicht gerade noch hier, wo Leute sagen würden die Leute hier gehen die

00:17:48: lesen doch gar keine.

00:17:49: Ja das höre ich immer wieder.

00:17:51: also vor allem in den ersten Jahren habe ich das sehr oft gehört von interessierten Nachbarinnen und Nachbarn die reinkommen sind.

00:17:59: Glaubst du dass das funktioniert?

00:18:00: Die Leiter lesen ja nix mehr.

00:18:03: Das mag so sein aber grundsätzlich lesen Leute schon und sie kaufen auch Bücher.

00:18:09: es ist halt einfach mehr Konkurrenz in der Aufmerksamkeit.

00:18:14: Wenn ich ein Handy habe, wo ich ständig alles Mögliche lesen kann, Netflix die ganze Zeit und so weiter nicht nur Hauptamprogramm ist halt einfach das Buch niemals das einzige was sich in die Hand nehmen kann.

00:18:26: Ich hab immer gelesen, ich finde Lesen vor allem physische Bücherlesen sehr angenehm und entspannend Und es gibt ja mittlerweile auch ganz viele sehr unterschiedliche Trends sich da irgendwie anhängen.

00:18:41: Es gibt Booktalk, ja also Booktalk ist was jetzt zum Beispiel das Häbden von bestimmten Büchern oder Schaubes betrifft uhr wichtig.

00:18:51: es zeigt auch dass die Leute sich einfach gerne austauschen über das was sie lesen aber auch so Sachen wie... es gibt ganz viele so Buchklubs wo sich leute in echt treffen haben wir im Clubcafé Mélange.

00:19:12: Dann gibt's so Silent Reading Clubs, wo sich eher jüngere Leute treffen um in Ruhe und ohne mobile Endgeräte treffen.

00:19:31: Und ich würde jetzt nicht sagen dass das eine riesige Bewegung ist aber es gibt das!

00:19:38: und so nischig wie man glaubt.

00:19:41: Und da weiß ja auch, dass man quasi Dinge die... Die man quasi ausgedruckt liest, auch besser im Gedächtnishaften bleiben als wenn man es am Bittschirm liest.

00:19:53: Das ist einfach ein bisschen in unserer ich glaube Lernstruktur auch drinnen.

00:19:58: Genau!

00:19:59: Und das ist so, dass Herr Blätzens eh wieder, das war im Zusammenhang mit einem Social-Media Workshop für Lehrlinge den ich damit organisiert habe und da hat die, die den Workshop leitet so neue Studien dabei gehabt wie das Leseverhalten ist.

00:20:20: Ob das wirklich so rückgängig ist?

00:20:22: Und grundsätzlich ist das quasi Lese-Verhalten in Österreich stabil also ganz leicht abnehmend aber nicht rapide absinkend und die meisten lesen gerne echte Bücher

00:20:39: Und du hast jetzt immer wieder erwähnt mit

00:20:40: Schülerinnen,

00:20:41: Lehrlingen.

00:20:42: Was hat es damit

00:20:43: auf sich?

00:20:43: Also

00:20:46: zum einen machten wir vom Buchcafé Mélange oder ich immer wieder Veranstaltungen auch in Schulen.

00:20:58: also das sind zum einen diese klassischen Büchertische die man kennt ja wo so rund um den Eltern sprecht Herr Römer singt wenn er schöne Buchauswahl gibt und viele Schulen schätzen halt auch eben dieses Meersprache geangebot, das ich habe.

00:21:13: Weil das gibt es in Wien sonst nicht!

00:21:14: Also wir sind wirklich die einzige Buchhandlung, die Bücher im Sehnsprachen haben und was man auch machen ist Workshops in Schulen.

00:21:27: jetzt zum Beispiel im September ist ja der Internationale Tag der Sprache des am sechsohnzwanzigsten September Und da haben wir jetzt eh schon seit einigen Jahren in Kooperation mit der Gebietsbetreuung diesen Monat für mehr Sprache im Fünften gemacht.

00:21:44: Da geht es einfach darum zu zeigen, was gibt's alles zum Thema Mehrsprachlichkeit in dem Bezirk?

00:21:52: von den Büchereien wie in diese Kinderbücherei, die mehr Sprache gibt auf der Hüteltorfer Straße.

00:21:57: Dann haben die Büchiereien, die am Schlendermarkt machen auch immer so Vorlese nachmittag in verschiedenen Sprachen und ich lade dann zum Beispiel einen Autor eine Autorin ein, die nicht Deutsch als Erstsprache hat aber schreibt kann auf Deutsch sein oder einer anderen Sprache und die oder der macht an einem Workshop in einer Schule.

00:22:18: Und da ist unser Partner die NMS Core Gasse Genau.

00:22:23: Und da geht es einfach darum, ein bisschen was anderes mal zu machen weil das Ding ist Texte schreiben, die sind in der Schule meistens im Deutschunterricht und da ist sehr wichtig dass man Fehler freischreibt.

00:22:33: aber es ist dieses andere was auch wichtig ist... Was kann ich mit dem Schreiben ausdrücken?

00:22:41: Was habe ich für einen Ausdruck?

00:22:43: Auch was sage ich jetzt in der Sprache?

00:22:45: dich zu Hause spreche anders vielleicht als in der?

00:22:49: Und genau, alle diese Themen behandeln wir da und das soll aber einfach nett und aufwundern sein.

00:22:54: Und vor allem geht es mir bei diesen Sachen auch darum, dass man ein bisschen eine Einladung sich auszutauschen gibt.

00:23:06: Genau!

00:23:08: Das werden wir heuer im September auch wieder machen und wir werden das im Rahmen vom Nachbarschatz umsetzen können.

00:23:17: Das wurde auch von der Gebietsbetreuung ausgeschrieben für so Projekte, das Fördern der Gemeinschaft im fünften Bezirk.

00:23:25: Und das freut mich total weil da haben wir echt ein schönes Projekt eingereicht und das können wir jetzt im Herbst umsetzen mit den Schülerinnen und Schülern.

00:23:38: Aha!

00:23:39: Da kommt

00:23:41: schon

00:23:42: die Fledermaus-Hundepolizei.

00:23:44: Ja Schnecke, da gehen wir nicht hin.

00:23:47: Dann würde ich mal sagen... Schauen wir mal, gehen wir vielleicht mal suchen.

00:24:02: Und gibt es so einen Lieblingsort?

00:24:04: Lieblungsplatz für dich im Fünfzehnten?

00:24:07: Also ich glaube ein Liebligsort ist wirklich tatsächlich der Orwellsbachpark.

00:24:15: Weil ... Also so sehe ich auch das Urbane Schätze und ich mag das auch im Fünfzehnten gern, aber ich finde dieses quasi Gründfläche zu haben und sich ausrunden können.

00:24:27: Und sich bewegen zu können einfach mal in den Himmel zu schauen oder unter dem Baum sitzen oder den Hund auf der Wiese mit einem Ball umjagen.

00:24:35: Find' ich total schön!

00:24:37: Ich mag das echt sehr gerne und ich glaub alle lieben den Orwellsbachpark.

00:24:40: Genau, das ist ein Lieblingsplatz.

00:24:44: und was auch noch ein Lieblingsplatz ist, glaube ich, der Schwendermarkt für mich Einfach deswegen, dass er einerseits meine lieben Nachbarinnen und Nachbarn sind.

00:24:56: Auch geschäftlich!

00:24:59: Und weil man da einfach gut Mittagspause verbringen kann... Das finde ich halt auch schon dieses, das dann Platz hast wo du draußen sitzen kannst.

00:25:05: Du kannst einen guten Kaffee trinken oder ein gutes Mittagessen essen.

00:25:09: Es ist nicht überlaufen.

00:25:10: Man findet am Platz meistens.

00:25:13: Naja, wobei in der Speistzmittag muss man schauen, dass man den Platz findet, weil es halt so super ist.

00:25:18: Und es sind Urlebe-Leute.

00:25:19: also Ich mag das dort auch ganz besonders gern.

00:25:22: Schnecksee, ne?

00:25:33: Noch einen durstigen Hund hier.

00:25:36: Schneckewasser!

00:25:40: Was hast du eigentlich vorher

00:25:41: gemacht?

00:25:43: Ich habe Germanistik, Theaterfilm und Medienwissenschaften studiert... ...und hab Schnecksee weg.

00:25:52: Komm her!

00:25:53: Und ich hab neben meinem Studium eigentlich immer gearbeitet.. ..und hab da unter anderem im Literaturhaus gearbeitet.

00:26:04: ich glaube insgesamt acht Jahre oder so.

00:26:07: Ich war dann natürlich irgendwann mit dem Studium fertig und dann möchte man halt irgendwie einen Vollzeitjob haben, das ist im Kulturbereich nicht so einfach und es waren dann bei mir oft mehrere Jobs.

00:26:22: weil ich wollte irgendwann mal Vollzeit arbeiten und das Problem bei so Teilzeitschops ist halt einfach, dass du nie interessante Projekte kriegst.

00:26:30: Du arbeitest meistens nur irgendwie zu oder machst Orga aber so inhaltliches Arbeiten ist Teilzeit halt nicht möglich.

00:26:38: Und ich habe dann in der FH Sankt Olten gearbeitet und war da für einen feinen Institut Wirtschaft und Medien – hab das damals geheissen, es heißt mittlerweile anders war ich so für die Ehr- und Events zuständig, die nicht leere sind.

00:26:55: Also sowas wie Tage der Offenen, Medienmesse und sonstiges.

00:27:00: Und das war insofern ein wichtiger Job für mich weil ich zum einen gemerkt habe dass sich total gern Ideen entwickeln und umsetzen.

00:27:11: Das klingt jetzt so.

00:27:13: ja ehemaliger macht er es nicht gerne aber das ist was mir beim Arbeiten wirklich speziell Spaß gemacht hat.

00:27:19: Mein damaliger Chef hat einfach gesagt, du.

00:27:21: Wir brauchen das und da ist es überlegt oder was?

00:27:24: Und dann habe ich mal etwas überlegt und das kalkuliert und vorgeschlagen und das hat ihn am meisten gefallen und dann hab' ich's machen

00:27:30: können.".

00:27:30: Da habe ich gemerkt dass das bei mir schon eine Stärke ist... ...und in der Zeit ist aber bei mir dieser Wunsch mit Büchern zu arbeiten wieder sehr stark geworden!

00:27:40: Weil ich habe dort zwar gerne gearbeitet, aber ich habe gemerkt, ich werde wahrscheinlich nie ganz glücklich sein wenn ich nicht mit Büchen arbeite.

00:27:46: Habt ihr das aber...?

00:27:48: jetzt nicht irgendwie groß weiterverfolgt, habe im Zug von der Arbeit einen Englischkurs gemacht und da mussten wir als Hausübung einen Aufsatz schreiben.

00:28:01: Wie für eine fiktive Fernsehsendung sucht Leute die ihren geheimen Traum was sie gerne machen würden verraten?

00:28:09: Und wenn das überzeugend ist dann bekommt man quasi eine Unterstützung fürs Projekt.

00:28:15: Und ich habe in Zuge dieser Hauserung überlegt, naja was würde ich machen wenn ich mir das komplett aussuchen kann?

00:28:21: Wenn wirklich...wenn ich es mit komplettes Wunschkonzert wäre und da hab' ich die Idee für das Brugcafé Milage entwickelt.

00:28:28: Habe aber dass nicht als Idee so Ich mach mich jetzt selbstständig, sondern es war wirklich so.

00:28:32: Also wenn ich mich komplett aussuchten kann hätte ich gerne eine kleine Buchhandlung mit Kaffee wo's neben den Sprachen Also neben Deutsch eben auch die Sprachen gibt, die in Wien am meisten gesprochen werden.

00:28:43: Im BKS und Türkisch und dass das der Kaffee Teil halt auch so ein bisschen dieses Verbindende sein soll weil in allen Kulturen sitzen die Leute gerne beieinander trinken Kaffees oder einen Tee essen was Süßes unterhalten sich unterhalten sie vielleicht über Bücher oder Geschichten und in den Geschichten als man auf den ersten Anschein jetzt annehmen würde.

00:29:14: Das war meine Hausübung und dann habe ich meine Hausüberung abgegeben, und dann war es wirklich so... Dann hab' ich gemerkt, ja irgendwie hat mir das schon gefallen, aber das geht ja gar nicht!

00:29:27: Weil die Buchhandlungen machen doch nur zu und nicht auf.

00:29:31: und lernte Buchhändlerinnen bin ich auch keine und reiche Onkeltante habe ich auch nicht.

00:29:38: Also wie soll man sich selbstständig machen?

00:29:41: Wie soll das gehen?

00:29:41: und es war so, dass ich ab dem Zeitpunkt halt diese Idee immer wieder verfolgt habe.

00:29:46: Und dann... also ich habe ja insgesamt sieben oder acht Jahre an den Projektbuchhandlungen gearbeitet bevor ich geöffnet hab.

00:29:55: Immer so nebenher!

00:30:03: Kannst du das irgendwie

00:30:03: beschreiben?

00:30:05: wenn du sagst Ich hab gemerkt, ich will was mit Büchern

00:30:08: machen Was bedeutet das für dich?

00:30:10: Weil du sitzt ja auch nicht den ganzen Tag jetzt da drinnen und liest, weil du so gern liest.

00:30:14: Nein!

00:30:14: Sondern was heißt es mit Büchern nachher?

00:30:16: Mit was?

00:30:16: Mit Büchen

00:30:17: machen?!

00:30:17: Ja also... Es stimmt wirklich.

00:30:20: Also was ist für mich bedeutet, dass Bücher sind als Produkt einfach wahnsinnig schön.

00:30:26: Das Wisswas kann ich total dahinter stehen.

00:30:28: Und da geht's jetzt auch nicht nur darum, dass ich immer noch meine Lieblingsbüche verkaufe sondern Jeder hat etwas, was er gerne liest.

00:30:36: Und Bücher verkaufen ist wirklich sehr... Wie soll ich das jetzt sagen?

00:30:43: Es ist einfach ein total schöner Beruf!

00:30:46: Deswegen wollen wir es auch viele gerne machen.

00:30:48: Also viele haben ja so diesen Traum.

00:30:49: Wenn ich in Pension bin dann habe ich auch mal eine kleine Buchhandlung mit einem Kaffee.

00:30:54: Was zwar einerseits total lieb ist aber außer Acht lässt dass das ein Beruf ist.

00:30:59: und dieser Beruf besteht halt recht wenig aus dem Schönen und ganz viel aus organisatorischen Sachen Bücherkisten einräumen, ausräumen mit den Lieferanten herum diskutieren.

00:31:14: Zick, zick, Zick Sachen!

00:31:17: Aber wenn man Bücher liebt und gerne auch gute Bücher unter die Leute bringen möchte, das ist eigentlich das was mein Antrieb ist.

00:31:24: Also das eine ist dieses sprachliche Vielfalt wie unsichtbar ist weil ich finde das einfach für das Miteinander wichtig und dass man nicht einfach hergeht und sagt ja es gibt die Fremdsprachen da sind die wertvollen die feinen die man noch in der Schule lernt die dir etwas für deinen Beruf bringen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch.

00:31:43: Ich weiß nicht was ja... Und es gibt halt hier viele Kinder die sprechen halt nicht die Sprache sondern eine andere.

00:31:48: und das ist wichtig dass du dich einfach angenommen fühlst und dass du die Möglichkeit hast auch die Sprachen die du nur zu Hause redest vielleicht auf einem Niveau zu lernen dass du damit vielleicht auch arbeiten kannst oder dass so dich ausdrücken kannst dass es dir entspricht.

00:32:05: also das ist schon so eine Motivation.

00:32:08: Und das andere ist, ich finde einfach die Leute sollten mehr gute Bücher lesen.

00:32:11: Es gibt so viele mittelgute Bücher... Ich bin dafür da zu sagen, liest doch das!

00:32:18: Wenn du fast wirklich Gutes lesen willst.

00:32:20: und damit meine ich nicht, dass keine Unterhaltungsliteratur gibt es ja auch solche und solche.

00:32:24: Ist ja wie beim Film schauen.

00:32:26: Man will jetzt vielleicht auch nicht immer Art House Filme schauen.

00:32:30: Hat man Lust dazu?

00:32:31: Ist gut.

00:32:32: aber manchmal will man auch gutes Popkankino Und auch da gibt es Qualitätsunterschiede und ich bin dafür da, die bei

00:32:38: den Büchern so entdecken.

00:32:40: Wie viel kommst du selber

00:32:41: noch zum Lesen?

00:32:42: Na urviel!

00:32:43: Ich muss ja ganz viele lesen... Es muss sein!

00:32:48: Ich habe heute wieder einer Kunden vorgejammert dass sich einfach nicht dazukommen alle die Bücher, die ich gerne lese würde zu lesen weil sie ist halt so wie in vielen anderen Bereichen.

00:33:00: wir haben ua-urviele neue Erscheinungen jedes Jahr Es gibt beim Herbstprogramm und ein Frühjahrsprogramm.

00:33:07: Und man hat keine Chance, auch nur andererweise was einen interessiert zu lesen.

00:33:12: Das ist nur so ein Katzen an der Oberfläche!

00:33:14: Und ich lese im Durchschnitt zwei Bücher pro Woche – zwei bis drei?

00:33:18: Aber Will!

00:33:19: Also müssen jetzt im Sinn von... Ich muss ja gut….

00:33:22: also ich

00:33:22: finde, man kann nur beraten.

00:33:23: Du musst dir auch beraten genau.

00:33:24: Weil beraten

00:33:24: kannst du nur wenn du die Bücher kennst.

00:33:27: Aus einer Inhaltsangabe kann ich nichts beraten.

00:33:39: Wir sind dann übrigens noch an einem Lieblingsplatz vorbeigekommen und zwar Bäckerei Schott, weil die liegt immer am Weg zwischen Geschäft- und Hundeauslaufzone.

00:33:50: Dann nehme ich mir oft noch was Süßes für die Nachmittagsjahose mit, denn ich liebe diesen Karisserspitzen, den sie haben – das ist wirklich Astronautener Ahnung!

00:34:01: Wenn man mal ein bisschen einen, wie soll man das sagen?

00:34:04: Serotoninbrust braucht... Also für Schokolade mit Schokoladen.

00:34:13: Sehr gut!

00:34:13: Ja und vorne auf dem äußeren Malinistern

00:34:21: die Zentrale glaube ich ist das?

00:34:23: Genau, ein Sektor

00:34:24: der halt einfach fährt wirklich noch back-back.

00:34:31: Und nicht irgendwie aus der Ziehspielkuh auch wacke.

00:34:32: Aber auch nicht hohrennt.

00:34:34: Super Bobo, das ist es.

00:34:37: Ja kennen wir alles und ich bin deswegen auch so ein großer Fender von der Bäckerei Schropp weil die halt einfach wirklich gutes Brot und Gebäck haben.

00:34:46: Die haben den Pariser Spitz liebe ich sehr.

00:34:50: dann dass mir Rana gibt voll.

00:34:55: Das ist für mich wirklich ich liebe es Allein schon, wenn ich dran denke, ist die Gänse hart.

00:35:00: Weil das so richtig schön gut gefüllt ist mit dieser Nussfülle und es lustig ist... Ich hasse ja Rosinen!

00:35:05: Es sind da aber Rosinen drin.

00:35:06: Aber in der Menge ist es dort gut.

00:35:08: Das Brot ist einfach so gut.

00:35:09: Und man braucht Geld.

00:35:12: Man kostet nicht einen geilen Wagen.

00:35:23: Jetzt sind wir

00:35:24: wieder am Schwendermarkt?

00:35:25: Genau.

00:35:28: Der sich ja, finde ich auch voll schön entwickelt hat.

00:35:31: Also der ist glaube ich jetzt zum ersten Mal seit ich da bin, glaube ich gibt es ja gar keinen Leerstand.

00:35:38: Sonst war immer ein bisschen was aber das ist jetzt glaube ich das erste mal dass komplett alles vermietet ist.

00:35:47: Ja da schaut der Schnecke auch immer gerne rein und er gibt's einen guten Schinken!

00:36:04: Sagen wir mal so, was ich mir wünschen würde für den Bezirk ist dass es einfach noch mehr Grünflächen gibt und auch mehr Verkehrsgeräude.

00:36:12: Weil es passiert ja jetzt eher einiges mit dem Umbau von der äußeren Modellverstraße und ich finde man merkt doch im ersten Teil das das auch angenommen wird.

00:36:20: Die Leute sitzen wirklich draußen auf dem Bankgarten und quatschen miteinander und halten sich auf und ich find' dass das halt einfach der richtige Weg ist weil die Stadt soll ja für die Menschen sein.

00:36:46: Super gemacht!

00:36:56: Ja, da war die Mittagspause schon vorbei und damit endet der Spaziergang

00:36:59: hier für heute.

00:37:00: Für uns

00:37:01: auch.

00:37:02: Schau doch gerne

00:37:02: mal auf L-Fünfzig.jetzt.

00:37:05: Da kannst du

00:37:06: dich nämlich für

00:37:06: unseren Newsletter

00:37:07: anmelden und bekommst

00:37:09: dann regelmäßig Interviews,

00:37:11: Reportagen

00:37:12: und Kommentare zu Themen, die den Fifzehnten bewegen in dein Postfach.

00:37:17: Bis zum nächsten Mal.

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